Bürgerbeiträge zur Corona Krise gefragt


Corona in FellbachKontaktsperren, Abstandsregelungen, Maskenpflicht, leere Straßen und Plätze, Warteschlangen: Die Bilder der Stadt haben sich in den letzten Wochen komplett verändert. Die Sorge vor Ansteckung reguliert das menschliche Miteinander neu. Besonders gefordert sind Menschen in medizinischen Berufen, während andere Arbeitsfelder nahezu zum Stillstand gekommen sind oder verlagert wurden. „Homeoffice“ statt Büro, „Homeschooling“ statt Klassenzimmer – so sieht der neue Alltag aus.
 
Auch die Fellbacher Stadtgesellschaft erlebt tiefgreifende Veränderungen in nahezu allen Bereichen des Lebens. Institutionen und Familien stehen vor bislang ungeahnten Herausforderungen und das menschliche Miteinander hat sich binnen kurzer Zeit fundamental verändert. Was gestern noch Gültigkeit hatte, steht heute auf dem Prüfstand und umgekehrt.
 
Wie erleben die Fellbacher Bürgerinnen und Bürger diesen Alltag in der Krise? Was bereitet ihnen Sorge und was macht Mut? Wo erfahren sie Unverständnis und wo erleben sie Unterstützung oder wo tun sich neue Perspektiven auf?
 
Das Fellbacher Stadtarchiv will Meinungen und Stimmungen einfangen und für das „Gedächtnis der Stadt“ festhalten. Deshalb bitten wir um aktive Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Wir freuen uns über persönliche Berichte und Geschichten, Bilder und Fotos, Audios oder Objekte. Gefragt sind nicht nur die großen Erlebnisse, sondern auch die kleinen Begebenheiten, Szenen und Situationen der letzten Wochen.
 
Die Dokumente bitte per Mail an stadtarchiv@fellbach.de senden oder per Post in den Briefkasten des neuen Kulturamts in der Hinteren Straße 16 einwerfen. Wer möchte, darf uns die Erlebnisse auch persönlich am Telefon unter 0711/5851-7592 erzählen.