Ehrenamtlich Engagierte als Telefonpaten


Da die technisch versierten Alleskönner des Hilfsdienstes „Rat & TAT“ derzeit ihre Hilfsdienste für ältere Mitbürger in Privathaushalten nicht mehr anbieten können, haben sich die ehrenamtlich Engagierten eine kontaktfreie Erweiterung ihres Hilfsangebotes überlegt. „Unsere Kunden sind immer sehr dankbar, wenn wir neben einer Reparatur oder eines anderen Dienstes auch noch Zeit für ein Schwätzchen haben“, so Manfred Guddat von „Rat & TAT“.

Die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement hat daher alle Kunden der letzten Jahre angeschrieben und soweit möglich angerufen. Dabei wurden aktuelle Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Krise beantwortet und aktuelle Hilfsangebote vorgestellt. Dazu zählt auch die Möglichkeit eine Telefonpatenschaft –  genannt „RAT & Draht“ - nach dem Vorbild der Silbernetzfreunde Berlin.

Bereits zehn Personen warten jetzt darauf, künftig zum vereinbarten Termin ein Mal pro Woche angerufen zu werden. „Wir freuen uns, dass das neue Angebot, welches wir nur mit uns persönlich bekannten ehrenamtlich Engagierten starten wollen, so positiv angenommen wird“, sagt Birgit Held von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement. Es stehen sogar mehr Paten bereit, als aktuell gebraucht werden. „Aber wir sind sicher noch nicht zu allen jetzt in Isolation lebenden Menschen durchgedrungen“, weiß die Stabsstellenleiterin. Daher hofft sie, dass die Werbeflyer, die in die Einkaufstüten von „Fellbach liefert“ gelegt werden, das Angebot weiter bekannt macht. „Wir versuchen, die Menschen und die „RAT & Draht-ler“ nach Hobbys und Interessen zusammen zu bringen und hoffen sehr, dass dieses Netzwerk auch in der Zukunft hilft, die Lebensqualität von einsamen Menschen zu erhöhen“, so Birgit Held.

Wer an einer „RAT & Draht“-Telefonpatenschaft interessiert ist, kann sich melden unter Tel. (0711) 5851-513.