Kappelbergzufahrt bleibt gesperrt


Sicht vom Kappelberg auf Fellbach

Der Kappelberg lockt für Ausflüge und zur Entspannung. Der Fellbacher Hausberg zog am vergangenen Wochenende wieder viele Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer an. Allerdings nutzen manche auch das Auto oder das Motorrad, um die kurvige Strecke zum Waldschlössle zurückzulegen. Nach Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen sich möglichst wenig Menschen zusammen an einem Ort sein und genügend Abstand halten. Um den Freizeitverkehr auf den Kappelberg zu kontrollieren, wird die Zufahrtsstraße daher bis auf weiteres gesperrt.  
 
Die Verbindungsstrecke zwischen „Im Keiferle“ und dem Waldschlössle – der Gotthild-Volzer-Weg – wurde am Samstagmorgen von der Stadt gesperrt. Grund waren die zahlreichen Fahrzeuge, die den Fahrweg auf den Hausberg sowie die unerlaubten Weinbergwege nutzten und damit die Besucherzahlen am Hausberg der Fellbacher deutlich in die Höhe schnellen ließen. „Bei schönem Wetter zieht der Kappelberg immer viele Besucher an und durch die derzeitigen Beschränkungen wird der Berg noch attraktiver für die Fellbacher und auch für Auswärtige“, kommentierte Peter Bigalk. Zwar beherzigten die meisten Ausflügler die „Corona-Verordnung“ und würden nur in der Familie oder alleine unterwegs sein – „allerdings nicht alle“. Um den Besuchern mehr Raum zu geben und die Wege nicht zu überlasten, bleibt die Straßensperrung in den nächsten Wochen daher bestehen.
 
Rund 80 Verwarnungen hat die Polizei am letzten Märzwochenende ausgesprochen. Die Kontrolle der Zufahrt sowie der Seitenwege durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. „Grundsätzlich ist die Straße für den landwirtschaftlichen Verkehr und die Gartenbesitzer frei“, erklärte der Ordnungsamtsleiter. Die Sperrung ist daher auch mit den Wengerten abgesprochen, die die Maßnahme ausdrücklich begrüßten.

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